Willkommen auf der Webseite des 2017er iGEM Teams Bielefeld-CeBiTec! 

 

gruppenfoto1 facebook Meilenstein

Die synthetische Biologie birgt das Potential verschiedene Probleme zu lösen. Dieser Herausforderung stellen sich dieses Jahr 14 Studentinnen und Studenten verschiedener Studiengänge der Universität Bielefeld im Zuge des „international Genetically Engineered Machine“ (iGEM) Wettbewerbs. iGEM ist ein weltweiter Wettbewerb der synthetischen Biologie, bei dem sich jedes Jahr ca. 300 Teams aus der ganzen Welt messen. Die Teams arbeiten an einem selbstgewählten Projekt der synthetischen Biologie und stellen ihre Ergebnisse in Boston vor, wo sie von einer Jury bewertet und ausgezeichnet werden. Inhaltlich können dabei beispielsweise Lösungen zu aktuellen Problemen wie etwa dem Klimawandel gesucht werden, aber auch Kunstprojekte erarbeitet oder biologische Lösungen zu informatischen Problemen gefunden werden.

Das diesjährige Team besteht aus sechs Bachelor- und acht Masterstudierenden aus verschiedenen Studiengängen, darunter Biochemie, Molekulare Biotechnologie, Molekulare Zellbiologie und verschiedene Informatik-Studiengänge. Betreut wird das Team durch Professor Dr. Jörn Kalinowski und Professor Dr. Kristian Müller sowie die erfahrenen iGEM-Teilnehmern und Betreuer des letzten Teams Boas Pucker und Julian Droste. Bereits zum achten Mal in Folge nimmt das Bielefelder Team an dem größten, nicht-kommerziellen Wettbewerb der synthetischen Biologie teil, der inzwischen einer der größten Wissenschaftswettbewerbe überhaupt geworden ist. Zu den Erfolgen der letzten Jahre zählen ein Vizeweltmeistertitel, der Europameistertitel (seit 2013) und Sonderpreise für das beste Umweltprojekt, die beste Präsentation sowie die beste Öffentlichkeitsarbeit. Zudem erhielt das Team bisher jedes Jahr aufs Neue eine der begehrten Goldmedaillen.

Für das diesjährige Projekt wählte das Team ein Thema aus dem Herzen der synthetischen Biologie. Die Studierenden beschäftigen sich mit einer Umgestaltung des genetischen Codes, um dessen Potential zu steigern. Dies ermöglicht den Einbau von neuartigen Aminosäuren in Proteine. Dieses Projekt eröffnet diverse neue Möglichkeiten innerhalb der synthetischen Biologie und könnte in Zukunft in der Medizin, wie zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Antibiotika, und in der biotechnologischen Industrie, beispielsweise zur qualitativeren Aufreinigung von Produkten, Anwendung finden. Neben der Arbeit im Labor ist auch der Dialog mit der Öffentlichkeit von zentraler Bedeutung für das Gelingen des Projekts. Daher wird das Team unter anderem im Rahmen des Bielefelder Science-Festivals GENIALE, der CeBiTec Schülerakademie und des Mitmach-Labors Teutolab Wissenswertes über das Projekt und die synthetische Biologie an Interessierte jeden Alters vermitteln. Unter anderem werden molekularbiologische Versuche angeboten, an denen die Besucher interaktiv teilnehmen können. Neben Sponsoren und Spendern aus der Branche können dieses Jahr auch Fans und Interessierte das Team über eine deutsche Crowdfunding-Seite privat unterstützen. Bei Interesse freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme per Email an info[at]igem-bielefeld.de.